Behandlung mit Mikrostrom: Vorgehen, Wirkung, Anwendungsgebiet

Im Bereich der Schmerztherapie gibt es immer wieder neue Ansätze, die Erfolg zeigen. Dazu gehört auch die Behandlung mit Mikrostrom. Mikrostrom ist eine Elektrotherapie mit minimalen, körperidentischen Strommengen, die Beschwerden lindern soll.

Die Mikrostromtherapie hat durch eine regulierende und stimulierende Wirkung ein sehr breites Anwendungsgebiet. Dabei ist die Therapie hochwirksam, absolut schmerzfrei und es bestehen keine Nebenwirkungen. In einer Anwenderstudie gaben über 80 Prozent der Betroffenen eine deutliche Verbesserung der Beschwerden nach nur einer Behandlung an.

Was ist Mikrostrom?

Mikrostrom, also ein Millionstel eines Ampere ist die Größenordnung der Ströme, die zwischen und innerhalb der Zellen unseres Körpers fließen.

So funktioniert die Behandlung mit Mikrostrom

Zunächst misst ein entsprechendes Gerät die elektrische Spannung sowie die Stromstärke in den Nervenbahnen. Anhand der gewonnenen Daten wird dann ein elektrischer Strom durch den Körper des Patienten geleitet. Dieser elektrische Strom hat eine sehr geringe Stromstärke von wenigen Mikroampere. Der Patient spürt davon nichts.
Während der Strom durch den Körper fließt, werden fortlaufend Messungen vorgenommen, um die Stromstärke automatisch an die jeweiligen physischen Gegebenheiten anzupassen.

Eine Behandlung dauert in etwa 30 Minuten. Während dieser Zeit können die Zellen im Körper neue Energie sammeln, weil sie durch den elektrisch zugeführten Strom entspannt wurden. Bereits nach der ersten Behandlung spürt der Patient, dass das Schmerzempfinden geringer geworden ist. Allerdings empfiehlt es sich, die Stromtherapie mehrfach zu wiederholen, damit die Zellen sich möglichst vollständig regenerieren können.

Die Wirkung der Mikrostromtherapie

Das Schmerzempfinden und die Übertragung der Symptome finden im menschlichen Körper auf elektrischem Wege statt. Durch die Stimulation der Nerven wird eine geringe elektrische Spannung erzeugt, die bis zu den Synapsen weitergeleitet wird. In den Synapsen treten dann chemische Reaktionen auf. Die dadurch entstandenen Substanzen werden auf weitere Nervenbahnen verteilt und wiederum in elektrische Spannung umgewandelt. Es entsteht eine ständige Wechselwirkung.

Diese Wechselwirkung von elektrischen Strömen und chemischen Reaktionen beim Schmerzempfinden führt zu einem enormen Leiden der Körperzellen. Das kann zur Folge haben, dass aus kurzfristigen akuten Schmerzen chronische Schmerzen werden. Schmerlindernde Medikamente helfen häufig nur noch gering. Die Dosis der Medikamente muss im Laufe der Zeit immer wieder erhöht werden, denn das Schmerzempfinden verstärkt sich durch die geschwächten Nerven und Synapsen. Hier setzt die Therapie mit Mikrostrom an.

Anwendungsgebiet der Behandlung mit Mikrostrom

Grundsätzlich ist das Anwendungsgebiet von Mikrostrom sehr vielfältig. Besonders gute Erfolge können bei folgenden Beschwerden erzielt werden:

  • Arthrose
  • Gelenkschmerzen
  • Nervenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen

Praxis für Physiotherapie und ganzheitliche Schmerztherapie in Dortmund

In unserer Praxis für Physiotherapie Dortmund entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen ein Behandlungskonzept, dass auf Ihre individuelle Schmerzproblematik abgestimmt ist.

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