Physiotherapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Eine Vielzahl der Todesfälle in Deutschland stehen in Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Physiotherapie spielt bei der Prävention von schweren Krankheitsverläufen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine wichtige Rolle.

Was sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Es gibt eine Vielzahl an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die jedes Jahr zu schweren Krankheitsverläufen führen. In Deutschland sind vier von zehn der Todesfälle auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen. Aufgrund dessen ist die Prävention mit Hilfe der Physiotherapie besonders wichtig. Zusammenfassend handelt es sich um chronische Erkrankungen des Herzens sowie der Blutgefäße.

Im Durchschnitt pumpt das Herz pro Tag 7000 Liter Blut durch den Körper. Bei einer Herz-Kreislauf-Erkrankung ist die Arbeit des Herzens oder des Blutstroms einschränkt und kann den Körper nicht ausreichend versorgen. Außerdem sind andere Ursachen einer solchen Erkrankung eine verminderte Reizweiterleitung im Herzmuskelgewebe und Verengungen sowie Verschlüsse in Blutgefäßen.

Arten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Es gibt viele verschiedene Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Allerdings leiden die meisten der Betroffenen unter einigen wenigen Formen des Krankheitsspektrums.

  • Bluthochdruck: 20 Prozent aller Erwachsenen sind von dieser Krankheit betroffen. Das macht die Krankheit zum Spitzenreiter unter den Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Chronischer Bluthochdruck kann die Organe nachhaltig schädigen.
  • Koronare Herz-Erkrankung: Bei dieser Krankheit entstehen Engstellen in den Gefäßen, die das Herz mit Sauerstoff versorgen. Die Ursache sind häufig abgelagerte Blutfette oder Blutgerinnsel. Die Krankheit ist auch unter dem Begriff „Arterienverkalkung“ bekannt und verschlechtert die Sauerstoff-Versorgung des Herzmuskels.
  • Herzinsuffizienz: Bei dieser Herzerkrankung lässt die Pumpleistung des Herzmuskels mit der Zeit immer weiter nach und versorgt den Körper nicht ausreichend mit dem benötigten Blut.
  • Herzinfarkt: Ein Herzinfarkt ist häufig das Resultat einer chronischen koronaren Herz-Erkrankung. Der Infarkt ist die Folge der Sauerstoff-Unterversorgung des Herzmuskels, der dadurch seine Arbeit nicht mehr ausüben kann.

Warum Physiotherapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Physiotherapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eignet sich, um einem schweren Krankheitsbild vorzubeugen. Der Grund dafür ist, dass Bewegung das A und O zur Prävention einer Herz-Kreislauf-Erkrankung ist. Ziele der Physiotherapie sind der Erhalt und die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit der Betroffenen. Außerdem lernt der Patient in der Behandlung sich zu entspannen, sodass auch das Gewebe des Brustkorbes gelockert wird. Zudem erlernen Sie in der Physiotherapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Sie Ihren Bewegungsapparat ökonomisch einsetzen sowie die Risikofaktoren einer akuten Erkrankung zu minimieren.

Welche Therapieformen bietet Physiotherapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Nach einer individuellen Analyse Ihres Herz-Kreislauf-Systems hilft die Physiotherapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit unterschiedlichen Verfahren. Häufig zeichnet sich die Physiotherapie durch einen Trainingsplan aus, der das Herzkreislaufsystem und Ihre Muskeln stärkt. Außerdem gibt es in der Regel die Möglichkeit, auch Gruppentherapien für die Stärkung Ihres Herzkreislaufsystems zu besuchen.

Praxis für Physiotherapie, Osteopraktik und Triggerpunkttherapie in Dortmund

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